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Aktuelle Veranstaltungen



10.02.2019 ~ Sonntag16:00 Uhr

Thomas Mann über Beethovens op.111

Peter Rösel, Klavier
Friedrich Wilhelm Junge, Sprecherweiterlesen
Vor über 70 Jahren erschien Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“. Darin widmet sich Thomas Mann ausführlich der letzten von Ludwig van Beethoven komponierten Klaviersonate. Von seinen insgesamt 32 komponierten Klaviersonaten trägt die letzte, sein Opus 111, weder einen Beinamen noch besteht sie aus den sonst üblichen drei Sätzen. Doch warum?
1943 begegnet Thomas Mann dem Philosophen und Genius der Musikästhetik Theodor W. Adorno. Obwohl Thomas Mann bereits an seinem „Doktor Faustus“ gearbeitet hatte, verändert er weite Teile, untersetzt mit dem durch Adorno erworbenen Wissen über Beethoven und dessen Schaffen.
Der Komponist Leverkühn, Titelfigur des Romans, verkauft seine Seele an den Teufel, um Ruhm und Ehre zu erlangen und muss dafür früher sterben. Er beschäftigt sich eingehend mit Beethovens letzter Sonate und der Frage, warum sie so wurde wie sie ist.
Der Roman trug wesentlich zur Rezeption der letzten Klaviersonate Beethovens bei.

Schauspieler Friedrich Wilhelm Junge rezitiert aus Manns „Doktor Faustus“. Pianist Peter Rösel konzertiert dazu mit Beethovens Sonate Nr. 32 op. 111.
Ein vorzügliches Programm, bei dem sich zwei Titanen der Kulturgeschichte begegnen.schliessen

Villa TeresaLiteratur & Musik

15.02.2019 ~ Freitag20:00 Uhr

Nina Hoger und Reinald Noisten: "Paare"

Nina Hoger, Rezitation
Reinald Noisten, Klarinette und Melodicaweiterlesen
Der Mensch ist ein Paarwesen, dachten sich die Schauspielerin Nina Hoger und der Musiker Reinald Noisten und haben zusammen ein Programm entwickelt, in dem Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Zeiten versammelt sind. Warum gerade diese Geschichten? Weil sie berühren, weil sie Beziehungen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beschreiben und immer überraschend sind, wie das Leben selbst: mysteriös, amüsant, melancholisch, surreal, nachdenklich. Beziehungen begleiten uns unser ganzes Leben. Sie machen uns glücklich oder traurig, abhängig oder unabhängig, auf jeden Fall setzen sie Emotionen in uns frei.

Das gesprochene Wort nahtlos mit den gefühlvollen Stimmungen der Musik verschmelzen zu lassen, diese Kunst hat den Klarinettisten Reinald Noisten motiviert gemeinsam mit der bekannten Schauspielerin Nina Hoger ein Programm zu entwickeln, das Paarbeziehungen in den Mittelpunkt rückt. Die Geschichten u.a. von Johann Peter Hebel, William Somerset Maugham oder Anna Gavalda…. beweisen, das Beziehungen nicht nur intensiv und verlockend sein können, sondern auch jederzeit unser Leben von heute auf morgen verändern können. Es erwartet Sie ein großartiger Abend, den man am besten paarweise erleben sollte.schliessen

Villa TeresaKonzertlesung

ab 26,00 EURTickets jetzt kaufen
17.02.2019 ~ Sonntag16:00 Uhr

Klavierrezital: Ragna Schirmer

Claras Lieblingsstückeweiterlesen
Programm:
Georg Friedrich Händel: Suite g-moll HWV 432
Ludwig van Beethoven: Sonate op. 53 "Waldstein"
Kinderszenen op. 15; Robert Schumann: Carnaval op. 9

Die Pianistin Ragna Schirmer erfreut sich seit Jahren höchster Anerkennung bei Konzertpublikum und Fachkritik. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch die Kunst der Nuance sowie die Liebe zum Detail auf der Suche nach verborgenen historischen und zeitgenössischen Bezügen aus.
In ungewöhnlichen Projekten lässt sich das dramaturgische und programmatische Geschick der Künstlerin erkennen.

Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist die Beschäftigung mit Leben und Werk von Clara Wieck-Schumann. 2017 erschien „Clara“, eine Aufzeichnung des Klavierkonzertes der jungen Clara Wieck. 2018 wurde das Stück „Clara - ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen“ uraufgeführt. Für das große Jubiläumsjahr 2019 hat sich die Pianistin etwas ganz Besonderes vorgenommen: Nachdem sie in monatelanger Arbeit alle Konzertprogramme von Clara Schumann gesichtet hat, sollen diese nun so zahlreich wie möglich an ihren Original-Orten neu erklingen. Jedes Konzert eine Serenade für die wichtigste Pianistin des neunzehnten Jahrhunderts.schliessen

Villa TeresaKlavierabend

ab 30,00 EURTickets jetzt kaufen
24.02.2019 ~ Sonntag16:00 Uhr

„Und immer sind die Weiber weg!"

Ursula Karusseit liest heiter-besinnliche Geschichten von Stefan Heym
Akkordeon: Tobias Morgensternweiterlesen
Stefan Heym einmal ganz anders: heitere Anekdoten zum Thema Ehe- und sonstige Lebensbewältigung, geschrieben für seine Ehefrau Inge. Diese vergnügten und nachdenklichen, humorvollen und weisen Geschichten zeigen Stefan Heym von einer ganz neuen, unbekannten Seite. Ob er nun von der ersten misslungenen Tanzstunde oder aber von einem verlorenen Gebiss erzählt - nie ist er deprimiert, sondern nimmt alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit...
Ursula Karusseit folgt Heym in seinem Sprachduktus und erweist sich als kongeniale Interpretin dieser Texte.
Tobias Morgenstern begleitet und ergänzt beschwingt und verschmitzt auf dem Akkordeon.

Ursula Karusseit, 1939 im westpreußischen Elbing geboren studierte an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin. Engagements an der Volksbühne Berlin, am Schillertheater, Theater Bremen, Schauspiel Köln und am Renaissance-Theater Berlin folgten. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie in weit mehr als 50 bedeutenden DFF- und DEFA-Filmen die Hauptrolle. Bis heute steht sie vor der Kamera, u.a. in der Serie „In aller Freundschaft“.
Tobias Morgenstern studierte in Weimar Akkordeon und Komposition. Danach unterrichtete er Musiktheorie und Improvisation in Weimar und war als Musikdramaturg und Arrangeur für das Erich-Weinert-Ensemble tätig. Seit den 90er Jahren trat er zunehmend auch als Komponist von Filmmusiken und Hörspielmusiken in Erscheinung. 1998 gründete er mit Thomas Rühmann das „Theater am Rand“ in Zollbrücke im Oderbruch. Er ist Jurymitglied beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in Klingenthal. Seit 2010 tourt er mit Armin Mueller-Stahl und Günther Fischer, mit seinem Tango-Trio und seiner Band Morgenstern von Ipanema.schliessen

Villa TeresaLiteratur & Musik

09.03.2019 ~ Sonnabend16:00 Uhr

Entenbrühe mit Apfelperlen Ein kulinarischer Spaziergang mit Theodor Fontane

Gunter Schoß und Frank Fröhlich zum 200. Geburtstag des großen Erzählersweiterlesen
„Ich habe eine hohe Vorstellung von der Heiligkeit der Mahlzeiten; gleich nach dem schlafenden kommt der essende Mensch“, so Theodor Fontane. Der große Erzähler Fontane hatte die Fähigkeit, exakt zu beobachten. Der Bereich des Essens und Trinkens in den unterschiedlichsten sozialen Schichten spiegelt auch seine Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit wider. In seinem gesamten literarischen Werk schaut Fontane in die „Töpfe bürgerlicher Köchinnen und auf die Teller adeliger Gourmets“. Aus kulinarischer Perspektive erlebt man mit ihm die Kaiserzeit, seine Eindrücke in englischen Clubs, beim Picknick, in französischen Gefängnissen und ist mit ihm Gast am Tische regionaler Küche von Rheinsberg bis in den Spreewald. Zu seinem 200. Geburtstag folgen der Schauspieler Gunter Schoß und der Gitarrist Frank Fröhlich den lustvollen Beschreibungen der kulinarischen Erlebnisse Fontanes in einem humorigen Programm.

Frank Fröhlich spielt, immer feinfühlig abgestimmt auf Fontanes Texte, Musik von Bach bis Brahms und Paganini in der ihm eigenen Spielfreude und Virtuosität. Kaum zu glauben, dass da nur eine(r) Gitarre spielt!
Gunter Schoss versteht es, diese humorvollen und oft hintersinnigen Texte so vorzutragen, wie es Theodor Fontane gebührt: leicht, charmant, klug, unverschämt vor allem aber: unverschämt gut!schliessen

Villa TeresaLiteratur & Musik

10.03.2019 ~ Sonntag16:00 Uhr

Tagore: „Ruhelos bin ich, getrieben ..."

Über die Dresden-Aufenthalte eines Universalisten
Worte: Lars Jung
Musik: Mario Faust, Sitarweiterlesen
Schauspieler Lars Jung begibt sich auf die Spurensuche des bedeutenden Universalisten Rabindranath Tagore, der schon als 18-Jähriger gefeierter Dichter seiner Heimat Indien war, dessen Werk 1913 mit dem Nobelpreis für Literatur gekrönt wurde und der nicht nur die literarischen Gattungen des Dramas, des Romans, der Kurzgeschichte, der Lyrik, der Balladendichtung beherrschte und bereicherte, sondern auch als Regisseur, Komponist, Sänger und Maler hohes Ansehen errang.
Beleuchtet werden zudem seine beiden Dresden-Aufenthalte 1926 und 1930, angefüllt mit einem dichten Besuchs- und Vortragsprogramm, wo er die Tanzschule von Mary Wigman aufsuchte und im Alberttheater eine Aufführung seines Dramas „Das Postamt“ beiwohnte.schliessen

Villa TeresaLiteratur & Musik

ab 18,00 EURTickets jetzt kaufen
23.03.2019 ~ Sonnabend16:00 Uhr

Sonatenabend - 2. Zykluskonzert

Wolfgang Hentrich, Violine
Camillo Radicke, Klavierweiterlesen
Programm:
Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op.12 Nr. 2; Sonate G-Dur op.30 Nr. 3; Sonate c-Moll op.30 Nr. 2

Ludwig van Beethoven holt die Gattung der Violinsonate heraus aus der Hausmusik und bringt sie in eine große expressive Form. Zehn Sonaten für Violine und Klavier komponierte Beethoven zwischen 1797 und 1812. Die Reaktionen bei Kollegen und Publikum waren gleichermaßen stark wie gespalten. Sie nehmen eine zentrale Rolle in der Geschichte der Kammermusik überhaupt ein und beeinflussten nachhaltig spätere Generationen.
Wolfgang Hentrich (1. Konzertmeister der Dresdner Philharmonie) und Pianist Camillo Radicke widmen sich in einem Zyklus, bestehend aus vier Konzerten, allen zehn Sonaten, die Beethoven für Violine und Klavier komponiert hat.schliessen

Villa TeresaKammerkonzert

ab 25,00 EURTickets jetzt kaufen

Information

Kulturbetriebsgesellschaft
Meißner Land mbH
Hauptstraße 29, 01640 Coswig

(0 35 23) 70 01 86 (Ticketservice)
(0 35 23) 53 61 07 (Villa Teresa)
(0 35 23) 7 43 31

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten Vorverkaufsbüro
Montag und Freitag: 10 – 16 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 10 – 18 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Öffnungszeiten Park Villa Teresa
von April – September:
jeden Sonntag von 13 – 18 Uhr
Besichtigung und Führungen des Hauses
auf Anfrage

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